Urlaub mit Hund in Südtirol

Tipps für den Ferienhaus-Urlaub mit Hund am Rand der Dolomiten

Bild: Villnöss-Tal in Südtirol, Italien

Ferienhäuser + Ferienwohnungen

 

Südtirol liegt zwar zwischen Österreich und der Schweiz, aber eben in Italien. Das macht bereits zum Teil den besonderen Reiz dieser Region aus. Die Menschen, die Sprachen, die Kultur und das Essen sind gleichermaßen von alpinen und mediterranen Kulturräumen beeinflusst und haben sich, vielleicht gerade deswegen, ihre besondere Eigenart bewahrt. Südtirol im Ganzen bietet aber auch von seinen Landschaften her die Bandbreite zwischen schroffen Alpengipfeln und lieblicheren mediterraner Landschaften in den flachen Gegenden am Fuß der Berge und damit gute Chancen auf einen abwechslungsreichen Urlaub mit Hund.

Die Südtiroler Natur ist entsprechend vielfältig und deshalb auch sehr gut geeignet für ausführliche Spaziergänge und auch anspruchsvollere Wanderungen mit Vierbeiner.

Man hat im Südtirol-Urlaub mit Hund für Natur-Trips die Wahl: Gute touristische Infrastruktur in der Nähe der im Tal gelegenen Dörfer, teilweise mit Busverbindungen bis zum Wanderparkplatz. Oder abgelegene und geschützte Bereiche, die man in der Regel mit dem Auto anfahren sollte, um für Wanderungen komfortabel anreisen zu können.

Für gemütliche Feriengäste interessant könnten auch kürzere Spaziergänge rund um die ca. 800 Burgen und Schlösser in Südtirol interessant sein. Schätzungen zufolge kommen in ganz Südtirol insgesamt ca. 13.000 Kilometer naturbelassene und markierte Wege zusammen.

Südtirol-Urlaub Ansichten - Unterland - ÜberetschSiehe auch:

(Bildquelle rechts: Südtirol Marketing/Clemens Zahn - Die sonnigen Weinberge in Unterland und Überetsch)

 

Die Top 5 Empfehlungen für Südtirol

  1. Dolomiten und Naturparks - Anspruchsvolle Touren mit Hund: Das UNESCO-Weltnaturerbe der Dolomiten hat den Naturschutzgedanken in Südtirol noch einmal bestärkt. Inzwischen sieben Naturparks in Südtirol stehen für Gegenden mit relativ sanftem Tourismus und erlauben mit angeleintem Hund vielerorts auch gemeinsame Erkundung der geschützten Gebiete. Besucherhäuser in den Naturparks informieren zudem über verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und geben Einblick in die geologischen Besonderheiten der Naturparks in Südtirol. Liste der Naturparks: http://www.provinz.bz.it/natur-raum/themen/naturparks.asp
  2. Waalwege - Sanfte Spaziergänge mit Hund: Bereits vor Jahrhunderten wurden zur Bewässerung in höheren Hanglagen sogenannte "Waale" angelegt, um Wasser aus den Bächen in die Täler abzuleiten. Aus den ursprünglichen Erdkanälen oder  Holzrinnen sind heute vielerorts bequeme Waal-Wanderwege geworden, die zwischen Dörfern oben am Hang entlanglaufen und teilweise großartige Ausblicke ermöglichen. Bekannt ist dafür beispielsweise die Gegen rund um Meran.
  3. Die Stadt Meran an den Ufern des Flusses Passer mit den umliegenden Dörfer im Meraner Land in Südtirol umgeben von Weinreben und Apfelplantagen und umfangreichen und schönen Wandermöglichkeiten im Meraner Land für Zwei- und Vierbeiner. Unweit davon: Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff östlich von Meran. Eine Teichlandschaft mit Promenaden, Pavillons und einer botanischen Vielfalt an Blumen und Pflanzen aus der ganzen Welt. Leider kein Ausflug für die ganze Familie: Hunde sind in der Anlage nicht erlaubt. 

  4. Bozen - Die Hauptstadt der Region inklusive einigen Kultur-Highlights. Hervorzuheben sind hier unter anderem das Südtiroler Archäologiemuseum mit einer Sonderausstellung rund um den berühmten Ötzi aus dem Eis. Ebenso sehenswert: Schloss Sigmundskron südwestlich von Bozen. Die umfangreiche Schlossanlage beherbergt inzwischen das Herzstück der Messner Mountain Museum des Bergsteigers Reinhold Messner. Hunde sind im Museum selbst leider nicht erlaubt, sodass mindestens ein Hundebegleiter ein Alternativprogramm benötigt. In naher Umgebung finden sich zum Glück auch nette Möglichkeiten für Spaziergänge.
  5. Kulinarische Spezialitäten Südtirols - Auch wenn viele Urlauber offiziell wegen der Natur und dem Wetter kommen. Für viele gehört zum Dreiklang Südtirols ebenso die gute Küche. Von den Spitzenköchen in der Region bis zu leckeren Spezialitäten für die alltägliche Küche. Das größte Apfelanbaugebiet Europas verwöhnt dabei eher die süßen Geschmäcker. Nirgendwo in Italien werden Sie so viele unterschiedliche Brotspezialitäten finden, passend für eine gut Brotzeit mit dem Südtiroler Speck, ergänzt um einen guten Schuck Wein. Südtirol gilt als eines der führenden Weinbauregionen in Italien. Neben einheimischen Rebsorten Vernatsch, Gewürztraminer  und Lagrein werden hier auch Rebsorten aus anderen Anbaugebieten angebaut, wie Cabernet, Merlot und Blauburgunder. Die Südtiroler Sonne sorgt für den Rest.

Ferienhäuser + Ferienwohnungen

 

Hunde an die Leine?

Offiziell muss in Italien für den Vierbeiner eine Leine und ein Maulkorb mitgeführt werden. Im Alltag wird dabei oft die Leine ausreichen. In geschlossenen Ortschaften, Bussen und Bergbahnen sollte die Leine sowieso angelegt sein. Je nach Hunderasse sollte man in Verkehrsmitteln gelegentlich auch mit Nachfragen zum Maulkorb rechnen.

Ebenfalls auf das Anlegen einer Leine ist wie üblich auch in den Naturschutzgebieten zu achten.

Service-Tipp zur Hunde-Gesundheit: Wer in Südtirol einen Tierarzt sucht, findet eine ausreichendes Angebot an Ärzten, die auch auf "Kleintiere" (statt Kühe, Pferde u.a.) spezialisiert sind, vor allem in Nähe der größeren Orte. Wer nicht sehr zentral wohnt, dem sei für den Fall der Fälle (unverhofft kommt oft) die Liste der Tierärztekammer in Südtirol empfohlen.

(Alle Tipps ohne Gewähr)